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Rhipsalis cereuscula


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Korallenkaktus, Binsenkaktus

Rhipsalis cereuscula ist unter anderem in Argentinien, Bolivien und Brasilien heimisch, wo er epiphytisch, also auf Bäumen sitzend wächst. Enge verwandtschaftliche Verhältnisse bestehen übrigens zum Weihnachts- und Osterkaktus.

Einen deutschen Namen trägt dieser Kaktus nicht, er wird manchmal als Binsen- oder Korallenkaktus bezeichnet. Seine Triebe können bis zu 60 Zentimeter lang werden.

Rhipsalis cereuscula

Pflege
  1. Standort: absonnig bis halbschattig im Sommer, vollsonnig im Winter
  2. Substrat: Kakteenerde, Blumenerde mit Tongranulat und Sand
  3. Gießen: gut an-, aber nicht austrocknen lassen
  4. Düngen: von April bis September
  5. Temperatur: Zimmertemperatur ganzjährig oder bei 15 °C überwintern
  6. Vermehrung: Stecklinge

Besonderheiten: Um die oben zu sehende kompakte Wuchsform zu erzeugen, wurden viele Stecklinge in einen Topf gepackt. Bitte nicht wundern, wenn nach und nach einzelne Triebe absterben.

Standort: Am schönsten kann sich Rhipsalis cereuscula entwickeln, wenn das Licht von oben kommt und er zum Beispiel in einer Blumenampel hängt.

Vom Frühjahr bis in den Herbst ist ein heller und absonniger Standort, mit Morgen- oder Abendsonne ideal. Die Mittagssonne wird vertragen, wenn der Topf nicht direkt hinter dem Fenster steht.

Im Halbschatten überdauert der Korallenkaktus nach meinem Beobachtungen nur. Er kann dort lange überleben, wächst aber nicht oder bildet nur vereinzelt neue Triebe aus.

Die Wintersonne ist willkommen.

Substrat: Das Substrat sollte durchlässig sein. Handelsübliche Kakteenerde eignet sich oder Blumenerde mit Sand und Tongranulat im Verhältnis 3:1:1 gemischt.

Gießen: Im Gegensatz zu den in Steppen und Wüsten lebenden Kakteen, benötigt Rhipsalis cereuscula mehr Wasser. Die Erde muss zwischen den Wassergaben nur fast, aber nicht ganz austrocknen dürfen. Staunässe verträgt er nicht.

Düngen: Mit Flüssigdünger monatlich von April bis September. Im ersten Jahr nach dem Kauf oder Umtopfen sind keine Düngergaben erforderlich.

Überwintern: Der Korallenkaktus lässt sich ganzjährig bei Zimmertemperatur kultivieren oder kühl, um die 15 °C überwintern.

Korallenkaktus

Vermehren

Stecklinge können sofort nach dem Schneiden eingepflanzt werden. Zum Bewurzeln sind Werte zwischen 20 und 28 °C optimal. Abdecken muss man den Anzuchttopf nicht. Er sollte jedoch nicht in der prallen Mittagssonne stehen.

Rhipsalis micrantha

Stecklinge von Rhipsalis micrantha. Auch der Oster- oder Weihnachtskaktus kann wie oben beschrieben vermehrt werden.

Rhipsalideae

Die Gattungen Rhipsalis, Lepismium, Hatiora („Osterkaktus“) und Schlumbergera („Weihnachtskaktus“) sind nahe verwandt. Sie zählen innerhalb der großen Kakteenfamilie zum Tribus Rhipsalideae und besiedeln Wälder in Mittel- und Südamerika. Damit sie dort ausreichend Licht erhalten, wachsen sie häufig epiphytisch.

Sie sitzen aber nur auf Bäumen und zapfen sie nicht an, um sich von ihnen zu ernähren, wie das die Schmarotzerpflanzen machen.

Sukkulenten pflegen:

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