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Zamioculcas zamifoliia


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Zamioculcas

Zamioculcas zamiifolia ist das einzige Mitglied der zur Familie der Aronstabgewächse zählenden Gattung zamioculcas. Sie stammt aus Afrika, wo sie unter anderem in Kenia und Südafrika heimisch ist.

Ihre Triebe können, je nach Sorte, bis zu einem Meter hoch werden. Da sie auch im Halbschatten zurechtkommt, hat sie sich zu einer populären Zimmerpflanze entwickelt. Sie besitzt sukkulente Eigenschaften und kann in allen Pflanzenteilen Wasser speichern.

Umgangssprachlich wird sie gelegentlich als Zamie, Zamia oder Kartonpapierpalme bezeichnet. Diese Namen scheinen, wenn meine Recherchen stimmen, auf einer Verwechslung mit Zamia furfuracea zu basieren, einem ähnlich aussehenden Palmfarn (Zamiaceae).

Ein Bild der beiden Arten zum Vergleich, finden Sie in der Galerie am Ende des Artikels.

Zamioculcas zamifoliia

Zamioculcas zamifoliia mit leicht panaschiertem Trieb (links).

Pflege
  1. Standort: sonnig bis halbschattig
  2. Gießen: durchdringend im Sommer, mäßig im Winter, austrocknen lassen zwischen den Wassergaben
  3. Substrat: Kakteenerde, Blumenerde mit Sand und Tongranulat
  4. Düngen: von April bis September mit Stäbchen oder Flüssigdünger
  5. Überwintern: Zimmertemperatur ganzjährig ist ideal, 10-15 °C im Winter werden vertragen
  6. Vermehrung: Stecklinge

Die Zamioculcas wird gerne als Schattenpflanze bezeichnet. Was nicht richtig ist, denn am besten gedeiht sie an einem hellen Standort. Sie verträgt sogar die sommerliche Mittagssonne, wenn sie mit etwas Abstand zum Fenster platziert wird.

Im lichten Halbschatten wächst sie auch gut. Je dunkler sie steht, desto dunkler färben sich ihre Blätter. Sie kommt sogar im Schatten zurecht, wo sie aber nur überdauert und keine neuen Triebe ausbildet oder blüht.

Als Substrat hat sich bei mir ein Mix aus Blumenerde, Sand und Tongranulat im Verhältnis 2:1:1 bewährt. Fertigmischungen für Kakteen eignen sich ebenfalls. Wer nicht dazu neigt, zuviel zu gießen, kann Zamioculcas zamifoliia in Blumen-, Kübelpflanzen- oder Palmenerde pflanzen.

Wichtig beim Gießen ist, dass sich das Wasser im Topf nicht anstaut und dass erst gewässert wird, wenn die Erde ausgetrocknet ist.

Vom Frühjahr bis in den Herbst und wenn warm überwintert wird (>20 °C), darf durchdringend gegossen werden.

Gedüngt wird von April bis September, entweder alle 4 bis 8 Wochen mit Flüssigdünger oder je einmal im Frühjahr und Sommer mit Stäbchen.

Damit beginnt man erst ein Jahr nach dem Kauf oder Umtopfen.

Überwintern

Die Zamioculcas kann ganzjährig bei Zimmertemperatur gepflegt werden. Sie kommt, wenn es dort nicht zu heiß und ausreichend hell ist, mit einem Plätzchen neben der Heizung zurecht.

Das kühle Überwintern ist ebenfalls möglich, vertragen werden Temperaturen um 10 °C. Am kalten Standort wird nur schlückchenweise gewässert, sodass die Erde überwiegend trocken ist. Nasses Substrat in Kombination mit Kälte führt schnell zum Verfaulen des Wurzelstocks.

Vermehren

Die Vermehrung kann durch Teilung des Rhizoms und Stecklinge erfolgen. Für den Schnitt eignen sich Triebspitzen und einzelne Blätter. Sie kommen anschließend 1 bis 2 Zentimeter tief in das Substrat. Am schnellsten bewurzeln sie an einem warmen, vor der direkten Sonne geschützten Standort, bei Temperaturen um 25 °C.

Die Erde hält man gleichmäßig feucht, aber nicht nass. Sie darf zwischen den Wassergaben an- aber nicht austrocknen. Die ersten Würzelchen bilden sich nach 6 bis 8 Wochen. Bis sich neue Triebe zeigen, dauert es aber Monate, da sich zuerst das Rhizom entwickeln muss.

Bei den oben gezeigten Stecklingen kamen die ersten Blätter erst nach einem guten Jahr. Es wachsen auch nicht alle Blätter oder Triebe an, man sollte also mehrere stecken.

Sorten

Von Zamioculcas zamifoliia gibt es auch eine Sorte mit panaschierten Blättern. Sie wird gelegentlich für viel Geld bei Ebay angeboten. Live bestaunen kann man sie im Botanischen Garten Berlin, wo eins der Bilder unten entstanden ist. Wer bei seinem Besuch dort zufällig eine Nagelschere dabei hat, kann ganz zufällig das Glück haben, dass zufällig so ein buntes Blättchen …

… wie das mit den Blattstecklingen geht, erkläre ich ja einen Abschnitt weiter oben.

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