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Zamia furfuracea

Palmfarn

Die Gattung Zamia beinhaltet ungefähr 66 Arten, deren natürliches Verbreitungsgebiet sich von den südlichen USA bis nach Südamerika erstreckt. Als Topfpflanze Verwendung finden hauptsächlich Z. furfuracea (Mexiko) und Z. pumila (Kuba, Puerto Rico).

Der Palmfarn kann bis zu 2 Meter hoch werden, zählt aber nicht zu den schnell wachsenden Pflanzen. Junge Exemplare eignen sich für die Kultur im Topf, ältere für den Kübel.

Palmfarn

Pflege
  1. Standort: voll- bis teilsonnig
  2. Gießen: durchdringend im Sommer, schlückchenweise im Winter
  3. Dünger: Kakteendünger von April bis September monatlich
  4. Temperatur: Zimmertemperatur ganzjährig oder bei 5-10 °C überwintern
  5. Substrat: Kakteenerde, mineralisch
  6. Vermehrung: Samen

Ein heller bis sonniger Standort, nach Gewöhnung auch mit sommerlicher Mittagsssonne sind optimal. Im Halbschatten soll er auch zurechtkommen, das habe ich aber nicht getestet.

Übersommern kann man im Garten oder auf dem Balkon. Damit er sich keinen Sonnenbrand zuzieht, muss der Palmfarn langsam an die nicht mehr durch ein Fenster gefilterte Sonne gewöhnt werden.

Wer nicht zum Übergießen neigt, verwendet eine handelsübliche Mischung für Zimmer- oder Kübelpflanzen. Steht er im Sommer draussen und im Regen, dann ist ein durchlässiges Substrat besser.

Als Basis eignet sich Kakteenerde, die mit etwas Bimskies oder Tongranulat aufgelockert wird.

Vom Frühjahr bis in den Herbst ist das durchdringende Gießen ideal. Zamia furfuracea wird solange gewässert, bis sich die Erde mit Wasser vollgesogen hat. In den Untersetzer ablaufende Reste entfernt man nach einigen Minuten.

Zwischen den Wassergaben lässt man das Substrat gut an-, aber nicht austrocknen. Staunässe wird nicht vertragen.

Der Nährtoffbedarf des Palmfarn ist nicht hoch. Es reicht eine monatliche Gabe Flüssgdünger von April bis September.

Die Menge richtet sich nach dem Nährstoffgehalt des Substrats. Wird jährlich umgetopft oder die Hälfte der Erde gewechselt, dann ist keine zusätzliche Düngung nötig.

Zamia furfuracea

Überwintern

Zamia furfuracea kann kühl (5-10 °C) oder bei Zimmertemperatur (15-20 °C) überwintert werden. Man wässert während dieser Zeit nur schlückchenweise und gerade soviel, dass die Erde nie ganz austrocknet.

Vermehren

Es ist die Anzucht aus im Fachhandel erhältlichen Samen möglich.

Weitere Infos

Aufgrund des Namens und des ähnlichen Erscheinungsbildes, wird Zamia furfuracea gelegentlich mit der Zamioculcas verwechselt. Die beiden Arten sind aber nicht miteinander verwandt.

Zamioculcas Zamia

Zamia (links) und Zamioculcas (rechts).

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