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Epipremnum pinnatum

Efeutute

Es gibt nur sehr wenige Pflanzen, die ich als unkaputtbar oder pflegeleicht bezeichne. Dazu zählt, zumindest in der weit verbreiteten gelb-grünen Form, die Efeutute (Epipremnum pinnatum). Das aus dem tropischen Asien und dem Pazifikraum stammende Aronstabgewächs (Araceae) ist nämlich extrem anpassungsfähig.

Von der rankend wachsenden Art sind verschiedene Sorten zu erhalten, zum Beispiel mit grün-weißen oder fast gelben Blättern. Sie eignet sich für die Kultur in einer Ampel, zum begrünen von Spalieren, man kann sie aber auch an einem Ast oder Stab hochwachsen lassen.

Epipremnum pinnatum

Epipremnum pinnatum-Sorte „N’Joy“

Pflege
  1. Standort: sonnig bis schattig
  2. Gießen: an- aber nicht austrocknen lassen zwischen den Wassergaben
  3. Dünger: April bis September, flüssig oder Stäbchen
  4. Temperatur: ganzjährig warm, mindestens 10 °C im Winter
  5. Substrat: Blumenerde, Kakteenerde
  6. Vermehrung: Stecklinge

Standort: Für eine ausgeprägte Blattmusterung, benötigt die Efeutute einen hellen bis sonnigen Standort. Wenn man sie langsam daran gewöhnt oder hinranken lässt, dann wird sogar die pralle Mittagssonne im Sommer vertragen. Das gilt zumindest für die gelb-grüne Form, für die hier gezeigte weiße ist während dieser Zeit ein Standort mit Morgen- oder Abendsonne besser.

Der Topf sollte aber nicht in der Sommersonne stehen.

Ein halbschattiges Plätzchen eignet sich ebenfalls, dort können die Blätter aber kleiner bleiben und nicht ganz so kräftig gezeichnet sein. Wer damit zurecht kommt, dass sie rein grün sind, kann Epipremnum pinnatum auch schattig, aber bitte nicht stockdunkel, platzieren.

Substrat: Was die Erde betrifft, ist sie nicht wählerisch. Es können handelsübliche Mischungen für Zimmerpflanzen, Palmen, Kübelpflanzen oder Kakteen verwendet werden.

Efeutute

Sorten der Efeutute: „N’Joy“ vorn und „Variegata“ hinten.

Gießen: Das Substrat sollte zwischen den Wassergaben an-, aber nicht ganz austrocknen dürfen.

Gelegentliche Staunässe schadet nicht, solange das Substrat nicht dauerhaft unter Wasser steht. Das führt vor allem bei torfhaltigen Mischungen zu Fäulnis und üblem Geruch.

Das kurzzeitige Austrocknen des Topfballens wird ebenfalls toleriert. Sollte aber die Ausnahme bleiben, außer man steht auf helle und halb vertrocknete Blätter.

Efeutute

Düngen: Von April bis September entweder mit Flüssigdünger oder Stäbchen. Menge und Häufigkeit sind vom Zustand der des Substrats abhängig. Wenn jährlich umgetopft oder die Hälfte der Erde erneuert wird, ist keine weitere Düngung erforderlich.

Temperatur: Ideal ist es, wenn die Efeutute ganzjährig warm steht. Die gelb-grüne Form verträgt im Winter kurzzeitig Temperaturen um die 10 °C.

Vermehrung

Epipremnum pinnatum lässt sich ganzjährig durch Stecklinge vermehren. Dafür reichen Teilstücke mit je einem Blatt. Sie werden so gepflanzt, dass die kleine Wurzelspitze mit Erde bedeckt ist.

Efeutute Stecklinge

Der Standort für die Aufzucht sollte hell, aber ohne direkte Sonne sein, bei Temperaturen ab 20 °C. Die Stecklinge wachsen schnell an, bis sich neue Blätter zeigen, kann es aber einige Wochen dauern.

Die Erde hält man während der ersten 3 Wochen nass und anschließend nur noch gleichmäßig feucht. Abgedeckt werden muss der Topf nicht.

Efeutute

3 Sorten der Efeutute und die Gefleckte Efeutute (Mitte).

Zimmerpflanzen Pflege:

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