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Pachypodium lamerei

Madagaskarpalme

Pachypodium lamerei

Pflege
  1. Standort Voll- bis teilsonnig mit mindestens 3 Stunden Sonne täglich ist ideal
  2. Gießen Austrocknen lassen, durchdringend im Sommer, sonst schlückchenweise
  3. Substrat Kakteenerde oder ein Mix aus Blumenerde, Bimskies oder Tongranulat und/oder Vogelsand
  4. Düngen Gelegentlich von April bis September, Grünpflanzen- oder Kakteendünger
  5. Temperatur Zimmertemperatur ganzjährig oder bei 10-15 °C überwintern, nicht für längere Zeit unter 10 °C
  6. Vermehrung Samen, Stecklinge

Besonderheiten

Die Madagaskarpalme ist nicht mit den Palmen (Arecaceae), sondern mit dem Oleander verwandt. Sie zählt zur Familie der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae).

Wild wachsend kann sie bis zu 6 Meter hoch werden und auch im Topf oder Kübel erreicht sie Höhen von 1,5 bis 2 Meter. Das Einkürzen ist möglich. Allerdings sollten dabei Handschuhe getragen werden, die Dornen sind spitz und der ist Pflanzsaft giftig.

Madagaskarpalme

Standort

Ideal ist ein Standort, der Pachypodium lamerei für mindestens 3 Stunden täglich Sonne bietet. Gerne auch die heiße Mittagssonne des Sommers. Je mehr Sonnenlicht die aus Madagaskar stammende Pflanze erhält, desto schöner entwickelt sie sich.

Wenn es sein muss, kommt sie auch mit „nur“ hellen Standorten zurecht, wie zum Beispiel direkt hinter einem großen Nordfenster. Dann bildet sie eher dünne Triebe mit nur wenigen Blättern aus.

Im Sommer darf sie an einem vor Dauerregen geschützten Plätzchen auf dem Balkon oder im Garten stehen. Dort muss sie langsam an die nicht mehr durch ein Fenster gefilterte Sonne gewöhnt werden.

Substrat

Die Madagaskarpalme wächst gut in handelsüblicher Kakteenerde. Einen besseren Schutz vor Vernässung bieten allerdings durchlässige Substrate mit Bimskies oder Tongranulat. Wer selbst mischen möchte, kann dafür zum Beispiel 2 Teile Blumenerde sowie je einen Teil Vogeland und Tongranulat verwenden.

Sukkulentenerde aus Kräutererde, Vogelsand, Tongranulat

Selbst gemischte Sukkulentenerde aus Kräutererde, Vogelsand, Tongranulat im Verhältnis 2:1:1.

Gießen

Vom Frühjahr bis in den Herbst kann durchdringend gegossen werden. Es gibt so viel Wasser, bis die Erde nichts mehr aufnimmt. Bis zum nächsten Gießen darf sie austrocknen.

Staunässe wird nicht vertragen und kann zum Verfaulen der Wurzeln führen. Was leider oft erst erkannt wird, wenn es zu spät ist und der Stamm bereits weich wurde.

Düngen

Am Heimatstandort wächst die Madagaskarpalme in steinigem Boden und muss mit wenigen Nährstoffen auskommen. Wenn sie von April bis September alle 4 bis 8 Wochen Flüssigdünger erhält, reicht das. Langzeitdünger wie Stäbchen oder Granulat eignen sich ebenfalls und können im Frühjahr und/oder Sommer gegeben werden.

Im ersten Jahr nach dem Kauf oder Umtopfen sind kein Düngergaben erforderlich.

Pachypodium lamerei

Temperatur

Soll Pachypodium lamerei ihre Blätter über Winter behalten, darf sie nicht zu kühl stehen. Ideal ist jetzt ein Temperaturbereich zwischen 15 und 20 °C. Es wird nur schlückchenweise gegossen, sodass sie das Wachstum einstellt, aber ohne die Blätter abzuwerfen.

Je kühler sie steht, desto weniger Wasser benötigt sie. Nasses Substrat in Kombination mit Kälte führt schnell zum Verfaulen der Wurzeln.

Pachypodium lamerei

Vermehrung

Am einfachsten ist die Vermehrung durch Stecklinge. Dafür eignen sich Seitentriebe oder beim Rückschnitt anfallende Triebspitzen. Die Schnittstellen dürfen 8 bis 12 Stunden antrocknen, anschließend können die Stecklinge gepflanzt werden.

Die Anzucht aus im Fachhandel erhältlichen Samen ist ebenfalls möglich.

Madagaskarpalme

Steckbrief
  • Botanischer Name Pachypodium lamerei
  • Deutsche(r) Name(n) Madagaskarpalme, Dickfuß
  • Familie Hundsgiftgewächse (Apocynaceae)
  • Verbreitungsgebiet Madagaskar
  • Sonstige Informationen k. A.
  • Pachypodium lamerei

    Pachypodium lamerei & P. saundersii

    Pachypodium lamerei (links) und P. saundersii (rechts). Die beiden Arten ähneln sich in der Pflege und lassen sich durch ihre Blätter und Dornen unterscheiden.

Zimmerpflanzen Pflege:

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