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Hoodia gordonii


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Aasblume

Hoodia gordonii wurde nicht als Zimmerpflanze, sondern als Appetithemmer populär und wird in Form von Pulver oder in Kapseln angeboten. Sogar das ZDF berichtete schon über diesen „Wunderkaktus“.

Meine E-Mail, dass es sich nicht um einen Kaktus (Cactaceae), sondern um ein Hundsgiftgewächs (Apocynaceae) handelt, hat in der dafür zuständigen Redaktion aber niemanden interessiert*.

Hoodia gordonii

Pflege
  1. Standort: sonnig und hell
  2. Gießen: durchdringend in der Wachstumszeit, schlückchenweise im Winter
  3. Substrat: mineralisch
  4. Düngen: Flüssigdünger 1- bis 2-mal im Jahr
  5. Temperatur: Zimmertemperatur ganzjährig oder bei 15 °C überwintern

Standort: Optimal ist ein Standort, an dem Hoodia gordonii für mindestens 3 Stunden täglich Sonnenlicht erhält. Die Mittagssonne ist willkommen, ein Plätzchen das „nur“ Morgen- oder Abendsonne bietet eignet sich auch.

Das Übersommern im Garten oder auf dem Balkon ist möglich. Dort passt ein vor Dauerregen geschützer Standort. An die nicht mehr durch ein Fenster gefilterte Sonne muss die Pflanze nach und nach gewöhnt werden.

Substrat: Das Substrat muss in der Mehrheit mineralisch sein. Die besten Erfahrungen habe ich mit purem Bimskies gemacht.

Einige Sukkulentenversender bieten spezielle Mischungen für Aasblumen an (Asclepserde).

Gießen: Im Sommer kann durchdringend gegossen werden. Es gibt soviel Wasser, bis sich das Substrat damit vollgesogen hat. In den Untersetzer ablaufende Reste werden nach ein paar Minuten entfernt. Bis zur nächsten Wassergabe lässt man die Erde austrocknen.

Hoodia gordonii ist an das Überleben in trockenen Regionen angepasst, beim Gießen ist weniger mehr.

Düngen: Pro Jahr reichen 1- bis 2-malige Gaben mit flüssigem Grünpflanzen- oder Kakteendünger.

Überwintern: Das warme oder kühle Überwintern (15 °C) ist möglich. Auch am warmen Standort wird nur schlückchenweise gewässert, sodass Hoodia gordonii das Wachstum einstellt.

Krankheiten:

Sukkulente Aasblumen können vom sogenannten „Schwarzen Tod“ befallen werden. Dieser Pilz wird vermutlich durch saugende Insekten übertragen. Wie man auf dem linken Bild sieht, hängen Spinnmilben an der Pflanze. Als Vergleich dazu rechts ein gesundes Exemplar.

Nach meiner Kenntnis ist eine Behandlung nicht möglich, die befallenen Pflanzen müssen entsorgt werden – im Müll und nicht auf dem Kompost.

Vermehren

Die Aasblume kann durch Stecklinge oder Samen vermehrt werden.

Die Samen legt man nur auf das Substrat und drückt sie leicht an. Gut eignet sich feiner Bimskies. Damit er gleichmäßig feucht bleibt, stellt man den Topf in einen mit Wasser gefüllten Untersetzer.

Hoodia-Keimling

Bei Temperaturen zwischen 18 und 25 °C zeigen sich die ersten Keimlinge bereits nach einer Woche. Der ideale Standort für die Aufzucht von Hoodia gordonii ist hell, aber ohne direkte Sonne. An sie können die Jungpflanzen langsam gewöhnt werden, wenn sie 2-3 Zentimeter hoch sind,

Basisinformationen

Die Gattung Hoodia zählt zur Familie der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae, Unterfamilie Seidenpflanzengewächse) und beinhaltet ungefärh 13 Arten, die alle aus dem Südlichen Afrika stammen. Den Namen Aasblumen verdanken diese sukkulenten Pflanzen dem unangenehmen Geruch ihrer Blüten. Er soll die bestäubenden Insekten anlocken.

Weitere Aasblumen

Die oben gezeigten „Stinker“ sind mit Hoodia gordonii verwandt und können kultiviert werden, wie hier beschrieben. Es werden auch Pflanzen aus anderen Familien als Aasblumen bezeichnet, zum Beispiel einige Aronstäbe der Gattung Arum.

* In der Sendung Abenteuer Forschung vom 31.01.2012, die man sich hier anschauen kann. Um den „Wunderkaktus“ dreht es sich ab Minute 9:40.

Sukkulenten pflegen:

Verwandte Pflanzen: