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Agave „Nana“

Agave stricta & striata

Als Agave „Nana“ werden kleinbleibende Sorten von Agave stricta und A. striata vertrieben.

Wie sie sich unterscheiden lassen und ob überhaupt, ist mir nicht bekannt. Optisch und in ihren Ansprüchen an Licht, Temperatur, Nährstoffe sowie Wassermenge ähneln sie sich stark.

Die Elternarten stammen aus Mexiko. Von Agave stricta sind auch Sorten mit bläulichen und rötlichen Blättern zu erhalten.

Agave Nana

Agave „Nana“ – aber welche – A. striata oder A. stricta?

Pflege
  1. Standort: voll- bis teilsonnig
  2. Substrat: Kakteenerde pur oder aufgelockert mit Tongranulat, Bimskies
  3. Gießen: austrocknen lassen zwischen den Wassergaben, schlückchenweise bis trocken im Winter
  4. Düngen: von April bis September
  5. Temperatur: bei 1-10 °C überwintern
  6. Vermehrung: Seitentriebe, Samen

Standort: Ein sonniger Standort, mit mindestens 3 täglichen Sonnenstunden ist für das gute Gedeihen dieser Agaven optimal.

Das Übersommern im Garten oder auf dem Balkon ist möglich. Dort dürfen sie bis kurz vor dem ersten Frost bleiben. Sollten aber während der kühlen Frühjahrs- und Herbstwochen vor Regen geschützt stehen.

Nasses Substrat in Kombination mit niedrigen Temperaturen kann zum Verfaulen der Wurzeln führen.

Substrat: Für die ganzjährige Zimmerkultur eignet sich handelsübliche Kakteenerde oder ein Mix aus 2 Teilen Blumenerde und 1 Teil Sand.

Exemplare die den Sommer im Freien verbringen dürfen und beregnet werden, sind in einer durchlässigen Mischung mit Bimskies oder Tongranulat besser aufgehoben.

Gießen: Durchdringend während der Wachstumszeit und schlückchenweise im Winter. Die Erde darf austrocknen zwischen den Wassergaben.

Düngen: Je nach Substrat alle 4 bis 8 Wochen von April bis September mit Flüssigdünger. Im ersten Jahr nach dem Kauf oder umtopfen muss kein Dünger verabreicht werden.

Überwintern: Agave „Nana“, diese Aussage bezieht sich auf die Sorten beider Arten, soll kurzzeitig bis zu -4 °C vertragen. Zumindest für Agave stricta kann ich sie nicht bestätigen.

Zum Überwintern eigent sich ein kühles Plätzchen, zwischen 1 und 10 °C. Jetzt wässert man sparsam und nur schlückchenweise.

Agave stricta Nana

Agave stricta „Nana“

Vermehren

Die Vermehrung kann durch das Abtrennen von Tochterrosetten und Samen erfolgen.

Weitere Agaven

Obwohl sich einige Arten ähnlich sehen, die Agaven sind nicht mit den Aloen verwandt. Sie zählen, wie übrigens auch die Drachenbäume, zur Unterfamilie der Agavengewächse innerhalb der Spargelgewächse.

Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet liegt in Nord- und Südamerika sowie der Karibik. In anderen tropischen und subtropischen Ländern werden sie als Gartenpflanzen kultiviert.

Aber nicht nur als Zier-, sondern auch als Nutzpflanzen sind die Agaven populär. So wird zum Beispiel aus den Blättern von Agave americana und weiteren Arten Agavendicksaft gewonnen.

Dieser Sirup ähnelt in Geschmack, Konsistenz sowie Energiegehalt (304 kcal/100 g) dem Honig und kann zum Süßen von Speisen und Getränken verwendet werden.

Agave toumeyana

Agave toumeyana ist im US-Bundesstaat Arizona heimisch und kann gepflegt werden, wie oben beschrieben.

Sukkulenten pflegen:

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