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Ophiopogon jaburan

Großer Schlangenbart

Die Gattung Ophiopogon ist nahe mit unseren Maiglöckchen verwandt. Sie zählt zur Unterfamilie Nolinoideae innerhalb der Spargelgewächse (Asparagaceae).

Von den Schlangenbärten gibt es ungefähr 62 Arten, die in Ostasien heimisch sind. Einige davon gelten als bedingt winterhart und werden im Staudenhandel angeboten. Nach meinen Erfahrungen reicht die Frosthärte nicht, um einen unserer normalen Winter zu überleben.

Der Große Schlangenbart (Ophiopogon jaburan) ist in Japan und Korea heimisch, er verträgt keinen Frost. Obwohl es nicht seiner Lebensweise entspricht, ist er im Aquarienhandel als Wasserpflanze zu erhalten. Unter Wasser überlebt er jedoch nur ein paar Wochen.

Ophiopogon jaburan

Ophiopogon jaburan „Variegata“

Pflege
  1. Standort: absonnig bis halbschattig
  2. Gießen: antrocknen lassen zwischen den Wassergaben
  3. Dünger: Stäbchen, Flüssigdünger, April bis September
  4. Temperatur: Zimmertemperatur ganzjährig oder bei 5-10 °C überwintern
  5. Vermehrung: Teilung

Der Große Schlangenbart eignet sich für absonnige bis halbschattige Standorte. Am besten gedeiht er an einem hellen Plätzchen, mit Morgen-, Abend- und Wintersonne. Die pralle Mittagssonne des Sommers wird nur vertragen, wenn er mit Abstand zum Fenster steht.

Gepflanzt werden kann er in Blumen- oder Kakteenerde. Sie sollte zwischen den Wassergaben an-, aber nicht austrocknen dürfen. Staunässe wird nicht toleriert, bei Ballentrockenheit vertrocknen die Blattspitzen.

Mit der Gabe von Düngern muss erst ein Jahr nach dem Umtopfen begonnen werden. Man kann von April bis September monatlich Flüssigdünger verabreichen, oder den Topf je einmal im Frühjahr und Sommer mit Stäbchen bestücken.

Ophiopogon jaburan lässt sich das ganze Jahr über bei Zimmertemperatur kultivieren, kommt aber auch mit einem kühlen Winterstandort zurecht. Bei Temperaturen zwischen 5 und 10 °C hält man die Erde mäßig feucht, es wird nur soviel gegossen, dass sie nicht austrocknet.

Schlangenbart

Die Blüten des Großen Schlangenbart, aufgenommen im Botanischen Garten in Berlin.

Vermehrung

Die Vermehrung kann durch Teilung oder selbst geerntete Samen erfolgen. Im Handel wird kein Saatgut angeboten.

Zimmerpflanzen Pflege:

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