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Peperomia obtusifolia


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Zwergpfeffer, Zierpfeffer, Peperomie

Das natürliche Verbreitungsgebiet von Peperomia obtusifolia erstreckt sich von Florida bis nach Südamerika.

Der Zwergpfeffer wächst kriechend, entweder terrestrisch (im Boden) oder epiphytisch (auf Bäumen). Teilweise wurzelt er auch in morschem Holz.

Es werden einige Sorten angeboten, zum Beispiel mit gelb-/weiß-grün gemusterten oder rötlichen Blättern.

Pflege
  1. Standort: hell bis halbschattig, Morgen-, Abend-, Wintersonne
  2. Substrat: Blumenerde oder durchlässiger Mix mit Tongranulat, Orchideensubstrat
  3. Gießen: an- aber nicht austrocknen lassen, keine Staunässe
  4. Düngen: von April bis September
  5. Temperatur: Zimmertemperatur ganzjährig, nicht für längere Zeit unter 15 °C im Winter
  6. Vermehren: Blatt- und Triebstecklinge

Für ein gutes Gedeihen gilt: Je höher der Gelb- oder Weißanteil in den Blättern, desto heller muss die Peperomie stehen.

Die einfarbig grünen Formen kommen gut im Halbschatten zurecht. Die bunten benötigen einen hellen Standort, wenn sie ihre Färbung ausbilden sollen. Für sie ist ein absonniges Plätzchen, mit Morgen-, Abend- und/oder Wintersonne ideal.

Die Mittagssonne im Sommer wird vertragen, wenn der Topf nicht direkt hinter dem Fenster steht.

Peperomia obtusifolia

Peperomia obtusifolia „Lime“

Peperomia obtusifolia hat zwar sukkulente („wasserspeichernde“) Eigenschaften, ist aber an das Überleben in warmen, luftfeuchten und gleichmäßig feuchten Regionen angepasst. Dem entsprechend muss gegossen werden.

Auf der sicheren Seite ist, wer die Erde zwischen den Wassergaben gut an-, aber nicht austrocknen lässt. Kurzzeitige Ballentrockenheit wird vertragen, sollte aber keinen Dauerzustand darstellen.

Staunässe führt zum Verfaulen der Wurzeln und ist vor allem bei niedrigen Temperaturen während des Winters gefährlich.

Diese Gefahr lässt sich eindämmen, wenn ein durchlässiges Substrat verwendet wird. Gut eignen sich Mischungen mit Blumenerde, Tongranulat und/oder Orchideensubstrat im Verhältnis 2:1.

Der Zwergpfeffer wächst aber auch in purer Blumen- oder Kübelpflanzenerde.

Zwergpfeffer

Gedüngt werden kann von April bis September alle 4 bis 8 Wochen flüssig oder im Frühjahr und Sommer mit Stäbchen.

Im ersten Jahr nach dem Kauf oder Umtopfen ist keine Düngung erforderlich.

Überwintern

Peperomia obtusifolia mag es ganzjährig warm und sollte im Winter nicht für längere Zeit unter 15 °C platziert werden.

Vermehren

Die Vermehrung kann durch Trieb- oder Blattstecklinge erfolgen. Sie bewurzeln bei Temperaturen um 25 °C in 2 bis 3 Wochen und können sofort nach dem Schnitt in die Erde gesteckt werden.

Bilder

Basisinfos: Peperomia ist eine große Gattung, wie viele Arten sie beinhaltet, konnte ich nicht in Erfahrung bringen. Darüber scheinen sich noch nicht einmal die Botaniker einig zu sein.

Ihre Mitglieder sind umgangssprachlich als Zwergpfeffer, Peperomien oder Zierpfeffer bekannt und stammen aus tropischen und subtropischen Regionen in Amerika, Afrika und Australien.

Als Zierpfeffer wird, vermutlich wegen des scharfen Aromas, auch die Chili (Capsicum) bezeichnet. Sie ist mit den Peperomien aber nicht verwandt, sondern zählt zu den Nachtschattengewächsen.

Tipp: Weitere Informationen zur Gattung finden Sie auf dieser englischen Seite: http://peperomia.net. Dort gibt es viele Bilder von den Pflanzen am Naturstandort.

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