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Gasteria carinata


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Gasterie

Gasteria carinata stammt aus Südafrika, von ihr gibt es einige Formen zudem ist sie an Hybriden (Kreuzungen) beteiligt. Sie wird, je nach Sorte, zwischen 10 und 30 Zentimeter hoch.

Obwohl einige attraktive Sorten zu erhalten sind, zum Beispiel mit gelb oder weiß gemusterten Blättern, findet man Gasterien im klassischen Pflanzenhandel nur selten.

Weitere Infos zur Gattung Gasteria und Bilder von anderen Arten, gibt es am Ende des Artikels.

Gasteria carinata var. verrucosa "Variegata"

Gasteria carinata var. verrucosa „Variegata“

Pflege
  1. Standort: sonnig bis halbschattig
  2. Substrat: Kakteenerde, mineralischer Mix
  3. Gießen: durchdringend vom Frühjahr bis in den Herbst, schlückchenweise im Winter
  4. Düngen: Kakteen-/Grünpflanzendünger von April bis September
  5. Temperatur: bei 10-15 °C überwintern
  6. Vermehrung: Samen, Blattstecklinge, Kindel

Standort: In Sachen Standort ist Gasteria carinata anpassungsfähig. Wenn es sein muss, kommt sie auch mit Halbschatten zurecht. Dass sie zu dunkel steht, kann man an den Blättern erkennen. Werden sie immer dünner und wächst sie extrem langsam, dann fehlt Licht. Aber selbst das überlebt sie. Oder überdauert es für viele Jahre.

Wer eine gesunde und schöne Gasterie möchte, platziert sie sonnig und hell.

Übersommern kann man im Garten oder auf dem Balkon. An die ungefilterte Sonne muss Gasteria carinata aber langsam gewöhnt werden, da sie sich sonst einen Sonnenbrand zuziehen kann.

Draussen ist ein vor Regen geschütztes Plätzchen ideal.

Substrat: Als Substrat eignet sich handelsübliche Kakteenerde oder ein Mix mit Bimskies. Wer selbst mischen möchte, kann dafür Blumenerde, Sand und Tongranulat oder Bimskies im Verhältnis 2:1:1 verwenden.

Gießen: Vom Frühjahr bis in den Herbst darf durchdringend gegossen werden. Es gibt solange Wasser, bis die Erde nichts mehr aufnimmt. Was in den Untersetzer abläuft, entfernt man nach ein paar Minuten. Bis zum nächsten Gießen muss das Substrat austrocknen.

Wenn es im Sommer sehr heiß ist, bei Temperaturen um 35 °C, stellt Gasteria carinata ihr Wachstum ein. Das machen übrigens auch andere Sukkulenten so. Dann wird nur schlückchenweise gewässert.

Gasterie

Düngen: Von April bis September reichen 4- bis 8-wöchige Gaben mit flüssigem Grünpflanzen- oder Kakteendünger. Wer jährlich umtopft oder einen Teil der Erde erneuert, muss nicht zusätzlich düngen.

Überwintern: Zum Überwintern ist ein heller Standort, bei Temperaturen zwischen 10 und 15 °C ideal. Es geht aber auch kühler oder wärmer.

Um das Wachstum zu unterbrechen, wird während dieser Zeit nur schlückchenweise gewässert. Ein kühler Winterstandort kann sich positiv auf die Blütenbildung auswirken.

Vermehren

Gasterien lassen sich mit Blattstecklingen oder Tochterpflanzen, die aber nicht alle Arten ausbilden, vermehren. Die Anzucht aus im Fachhandel erhältlichen Samen ist ebenfalls möglich.

Gasteria-Samen

Die Schnittstellen der Blattstecklinge sollten einen Tag antrocknen dürfen. Die Samen werden auf feuchten Bimskies gelegt. Sie keimen bei Temperaturen zwischen 15 und 20 °C.

Die Gattung Gasteria: Basisinfos und Bilder

Die Gattung Gasteria beinhaltet ungefähr 21 Arten, die in Südafrika heimisch sind. Sie zählt zur Unterfamilie der Affodillgewächse (Asphodeloideae) innerhalb der Grasbaumgewächse (Xanthorrhoeaceae). Nahe verwandt ist sie mit den Gattungen Aloe und Haworthia. Mit diesen Arten lassen sich die Gasterien sogar kreuzen.

Diese Hybriden werden als ×Gasteraloe (Gasteria × Aloe) oder ×Gasterhaworthia bzw. ×Gasterworthia (Gasteria × Haworthia) bezeichnet.

Ebenfalls zu dieser Unterfamilie zählen die Fackellilien (Kniphofia) und die Steppenkerzen (Eremurus), von denen einige auch bei uns gut winterhart sind.

Sukkulenten pflegen:

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