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Soleirolia soleirolii

Bubikopf

Soleirolia soleirolii

Der Bubikopf (Soleirolia soleirolii) stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und zählt zu den Brennnesselgewächsen (Urticaceae). Von der umgangssprachlich auch als Bubiköpfchen bekannten Pflanze sind verschiedene Sorten zu erhalten, die sich in der Farbe ihrer Blätter unterscheiden.

Bubikopf

Pflege
  1. Standort: absonnig bis schattig
  2. Gießen: gleichmäßig feucht
  3. Dünger: halbkonzentriert, Grünpflanzendünger monatlich, Stäbchen
  4. Substrat: Blumenderde
  5. Temperatur: Zimmertemperatur ganzjährig oder bei 5-10 °C überwintern
  6. Vermehrung: Stecklinge, teilen

Ideal ist ein heller bis halbschattiger Standort, mit Morgen- oder Abendsonne. Der Mittagssonne im Sommer sollte man ihn nur aussetzen, wenn der Topf mit etwas Abstand hinter dem Fenster steht, da sich dort die Wärme anstauen kann.

Zur Not kommt der Bubikopf auch mit einem schattigen Plätzchen zurecht. Wächst dort aber nicht ganz flächig, sondern mehr in die Länge.

übersommern kann man ihn an einem halbschattigen Standort im Garten oder auf dem Balkon. Zurück ins Haus muss er, sobald sich die Temperaturen dauerhaft bei 3 °C einpendeln.

Angeblich soll er bis -5 °C Frost aushalten und wird deshalb gelegentlich als winterharte Art verkauft.

Als Substrat eignet sich handelsübliche Blumenerde. Die lässt man zwischen den Wassergaben an-, aber nicht ganz austrocknen. Bei Ballentrockenheit werden schnell die Blätter abgeworfen. Sich anstauende Nässe führt zum Verfaulen der Wurzeln.

Im ersten Jahr nach dem Kauf oder Umtopfen ist keine Düngergabe erforderlich. Anschließend können von April bis September Stäbchen oder Flüssigdünger in der halben Konzentration verabreicht werden.

Soleirolia soleirolii

Überwintern

Der Bubikopf lässt sich das ganze Jahr über bei Zimmertemperatur kultivieren, kann aber auch kühl, zwischen 5 und 10 °C überwintert werden. Dann hält man die Erde entsprechend trockener. Ganz austrocknen darf sie aber auch jetzt nicht.

Wird er bei Zimmertemperatur überwintert, kann ein halbschattiger Standort zu Geilwuchs führen. Aufgrund der kurzen Wintertage und des oft bewölkten Himmels, steht weniger Licht zur Verfügung. Durch einen Rückschnitt im Frühjahr, lässt er sich zu kompaktem Wuchs anregen.

Schneiden

Zeigen sich in seiner Mitte vermehrt braune Blätter, dann kann man Soleirolia soleirolii auf wenige Zentimeter zurückschneiden. Nach einigen Wochen treibt er wieder aus.

Bubikopf Rückschnitt

Die linke Hälfte des Bildes zeigt die Pflanze direkt nach dem Rückschnitt im Januar. Die rechte Hälfte ist 8 Wochen später entstanden.

Vermehrung

Der Bubikopf lässt sich durch Teilung oder Stecklinge vermehren. Für einen buschigen Wuchs, sollte man mehrere davon in einen Topf pflanzen.

Stecklinge Bubikopf

Die Stecklinge werden nur auf das Substrat gelegt und leicht angedrückt. Anschließend stellt man den Topf in eine mit Wasser gefüllte Schale, sodass die Erde schön nass ist. Das Ganze wandert dann an ein warmes und helles Plätzchen, ohne direkte Sonne. Um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, kann man den Topf mit einem Gefrierbeutel abdecken. Damit sich kein Schimmel bildet, muss einmal täglich gelüftet werden.

Bubikopf Stecklinge

Bei Temperaturen zwischen 20 und 25 °C zeigen sich die ersten Wurzeln bereits nach einer Woche. Ab dann muss der Topf nicht mehr in der mit Wasser gefüllten Schale stehen sondern es reicht, wenn man die Erde gleichmäßig feucht hält.

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