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Clivia miniata


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Klivie, Riemenblatt

Die Klivien (Clivia) zählen zur Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae) und sind in Südafrika heimisch. Es gibt 6 Arten sowie eine natürlich vorkommende Hybride (Kreuzung aus C. caulescens × C. miniata).

Am bekanntesten sind die Sorten von Clivia miniata, denn diese Art ist sehr robust und kommt auch mit widrigen Umständen zurecht. Zu erhalten ist sie mit gelben, orangenen Blüten, kurzen und breiten, langen schmalen und panaschierten Blättern.

Ihre Hauptblütezeit liegt im Spätwinter und Frühjahr, gelegentlich blüht sie auch im Sommer oder Herbst.

Clivia miniata

Pflege
  1. Standort: absonnig bis schattig
  2. Gießen: durchdringend Frühjahr-Herbst, schlückchenweise im Winter
  3. Düngen: von April bis September
  4. Temperatur: Zimmertemperatur ganzjährig, oder bei 5-10 °C überwintern
  5. Substrat: Blumen- oder Kakteenerde
  6. Vermehrung: Samen, Tochterpflanzen

Die Klivie gedeiht am besten an einem hellen Standort, gerne mit Morgen- oder Abendsonne. Ein halbschattiges Plätzchen und die Wintersonne werden ebenfalls vertragen. Wenn es sein muss, kommt sie sogar im Schatten zurecht. Blüht dort aber nicht oder nur selten.

Sommerliche Mittagssonne kann, zumindest wenn sie während dieser Zeit direkt hinter dem Fenster steht, zum Ausbleichen der Blätter oder Verbrennungen führen.

Übersommern lässt sie sich an einem vor Regen geschützten Plätzchen im Garten oder auf dem Balkon. Die unterschiedlichen Tages- und Nachttemperaturen können den Ansatz von Blütenständen bewirken, sodass sie bereits im Sommer oder Herbst blüht.

Als Substrat eignen sich Blumen- oder Kakteenerde. Wer Angst vor dem Übergießen hat, mischt sie mit Tongranulat oder Bimskies im Verhältnis 3:1 oder 2:1.

Klivie

Schwach panaschierte Klivie.

Vom Frühjahr bis in den Herbst, darf durchdringend gegossen werden. Man verabreicht soviel Wasser, bis die Erde nichts mehr aufnehmen kann. Was in den Untersetzer abläuft, wird nach einigen Minuten entfernt. Bis zum nächsten Gießen lässt man das Substrat austrocknen.

Clivia miniata hat keinen hohen Nährstoffbedarf. Mit dem Düngen beginnt man frühestens ein Jahr nach dem Umtopfen. Kommt die flüssige Variante zum Einsatz, reichen von April bis September monatliche Gaben.

Die Pflanze auf dem Bild oben habe ich übrigens 5 Jahre nicht gedüngt. Trotzdem hat sie jährlich geblüht und viele Seitentriebe gebildet. Und das, obwohl ihre Wurzeln den Topf fast ausgefüllt hatten.

Überwintern

Soll die Klivie im Frühjahr blühen, dann ist ein kühler Winterstandort, bei Temperaturen zwischen 5 und 10 °C ideal. Es wird nur schlückchenweise gewässert, man hält die Erde so gut wie trocken.

Sobald sich der Blütenstängel zeigt, erhöht man die Wassergaben. Das Substrat sollte nun leicht feucht sein. Ist es zu trocken, bleibt der Stängel klein und es kann vorkommen, dass die Knopsen verwelken.

Vermehren

Am schnellsten gelangt man durch das Abtrennen von Seitentrieben an blühfähigen Kliviennachwuchs. Die werden aber nicht von jedem Exemplar ausgebildet, wie ich aus eigener Erfahrung bestätigen kann. Bei meiner panaschierten (Bild Mitte) warte ich bereits seit 4 Jahren vergeblich darauf.

Clivia Samen

Etwas länger dauert die Anzucht aus Samen. Die sich aber nicht kompliziert gestaltet.

Bilden sich nach der Blüte Früchte, belässt man sie solange an der Mutterpflanze, bis die Samen reif sind und beginnen zu keimen. Dann löst man sie vorsichtig aus den Kapseln und pflanzt sie ein. Sie kommen auf die Erde und werden angedrückt.

Weitere Bilder

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5 Kommentare

  1. Nick P. sagt:

    Danke für den interessanten und lehrreichen Bericht. Meine Clivia hat einen Seitentrieb und ich war nicht ganz sicher ob man diesen abtrennen kann. Jetzt schon! :-)

    Auch hat sie gerade mehrere Blüten mal schauen, ob a Samen daraus werden.

  2. heiko sagt:

    hallo ich habe eine Clivia die ist jetzt 20 Jahre alt. bekomme diese auch 3-5 mal im Jahr ans blühen auch mit ablegern dran, was mich aber hier in den Berichten wundert ist das nirgendwo gesagt wird das die Ableger wenn man sie vom „Mutterstamm“ abmacht schon Wurzeln haben muß. Beim Umtopfen was ich auch nur alle paar jahre mache, schneide ich die langen dünnen Wurzeln ab bzw entferne sie zum größten teil. die kleinen Dicken wurzeln aber lasse ich dran.

    • Frau-Doktor sagt:

      Schneller wachsen selbstverständlich bewurzelte Triebe an. Ich meine mich aber erinnern zu können, dass auch Triebe ohne Wurzeln angewachsen sind. Allerdings liegt die letzte Teilung schon ein paar Jährchen zurück.

      • Anonymous sagt:

        Hallo,
        meine Pflanze beginnt kurz über der Erde zu faulen. Es beginnt beim äußeren Blatt. Wenn ich sie entferne beginnt kurze Zeit später das nächste Blatt zu faulen. Wie kann ich dies verhindern? Ist es vielleicht ein Pilz?
        Mit freundlichen grüßen

        • Frau-Doktor sagt:

          Ob das ein Pilz ist oder nicht, kann ich aus der Ferne nicht beurteilen. Aber Fäulnis wird häufig durch nasses Substrat verursacht. Schauen Sie mal, ob die Wurzeln noch gesund und fest sind. Vielleicht hilft es, wenn Sie die Klivie ein paar Wochen trocken halten.