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Chamaedorea elegans

Bergpalme

Bergpalme

Pflege
  1. Standort hell bis halbschattig; von Mai bis September Morgensonne (bis 10.00 Uhr), Abendsonne (ab 17.00 Uhr); Wintersonne ganztägig
  2. Substrat Standardmischungen für Zimmer- und Kübelpflanzen, Kräuter oder Gemüse
  3. Gießen an- aber nicht austrocknen lassen, Ballentrockenheit und Staunässe vermeiden
  4. Düngen gelegentlich von April bis September, Flüssigdünger, Stäbchen, Granulat; nicht im ersten Jahr nach dem Kauf oder Umtopfen
  5. Temperatur Zimmertemperatur ganzjährig, nicht für längere Zeit unter 12 °C im Winter
  6. Vermehrung Samen

Standort

Am besten gedeiht die Bergpalme an einem ganzjährig hellen Standort, mit Morgen-, Abend- oder Wintersonne. Die pralle Sommermittagssonne verträgt sie nicht. Sie führt zum Ausbleichen der Blätter.

Vor der sengenden Sonne schützen lässt sie sich während des Sommers mit einem transparenten Vorhang oder wenn sie mit einem Mindestabstand von 1,5 Meter hinter dem Fenster platziert wird.

Mit einem halbschattigen Plätzchen kommt sie auch zurecht. Allerdings kann sie dort noch langsamer wachsen, bildet sie doch selbst an hellen bis absonnigen Standorten pro Jahr nur ungefähr 3 Blätter aus.

Dass sie zu dunkel steht ist zu erkennen, wenn sehr kleine Wedel an überproportional lange Stielen erscheinen.

Substrat

Gepflanzt werden kann die Bergpalme in Mischungen für Kübel- und Zimmerpflanzen, Kräuter oder Gemüse. Palmenerde eignet sich ebenfalls, muss aber nicht verwendet werden.

Gießen

Gut ist es, wenn das Substrat zwischen den Wassergaben an- aber nicht austrocknen darf. Regelmäßige Ballentrockenheit und Staunässe werden nicht vertragen. Wenn der Topfballen gelegentlich für kurze Zeit austrocknet (maximal 1 Tag) oder Wasser für ein paar Stunden im Untersetzer steht, schadet das nicht.

Bergpalme Wurzeln

Der Topfballen darf bis ungefähr 3/4 der Höhe austrocken zwischen den Wassergaben.

Düngen

Zum Düngen eignen sich Stäbchen, Granulat oder Flüssigdünger. Gedüngt wird von April bis September und frühestens ein Jahr nach dem Kauf oder Umtopfen. Fertigerden sind vorgedüngt.

Temperatur

Chamaedorea elegans kann das ganze Jahr über bei Zimmertemperatur kultiviert werden. Ein kühler Winterstandort bei Temperaturen um 15 °C wird auch vertragen. Sie sollte nicht für längere Zeit unter 12 °C platziert werden.

Luftfeuchtigkeit

Wenn sie nicht direkt neben der Heizung steht, verträgt die Bergpalme „normale“ Raumluft. Das gelegentliche Besprühen oder Abduschen befreit ihre Blätter von Staub.

Chamaedorea elegans

Vermehrung

Die Anzucht aus im Fachhandel erhältlichen Samen ist möglich.

Bergpalme Blüten

Blütenstand der Bergpalme. Die Bergpalme kann bis zu 2 Meter hoch werden und ist zweihäusig. Eine Pflanze bildet entweder nur männliche oder nur weibliche Blüten aus. Die Blüten sind zwischen 3 bis 5 Millimeter groß.

Steckbrief
  1. Botanischer Name Chamaedorea elegans
  2. Deutsche(r) Name(n) Bergpalme
  3. Familie Palmengewächse (Arecaceae)
  4. Verbreitungsgebiet Mexiko bis Honduras
  5. Sonstige InformationenZur Gattung Chamaedorea zählen noch ungefähr 105 weitere Arten, die ebenfalls in Mittel- und Südamerika heimisch sind. Einige davon, wie zum Beispiel C. costaricana oder C. microspadix können über den Palmenfachhandel bezogen werden und eignen sich gut für die Kultur im Topf oder Kübel.
FAQ

Wie wird eine Mini-Bergpalme gepflegt?

Die Minis unterscheiden sich in der Pflege nicht von den großen Palmen. Allerdings kann der deutlich kleinere Topfballen schneller austrocknen.

Mini-Bergpalme

Mini Bergpalme(n)

Die Blattspitzen werden braun, was ist die Ursache?

Wenn nur die Spitzen bis maximal 5 Millimeter vertrocknet sind oder einzelne kleine Stellen, liegt das im Rahmen des üblichen (Bild links).

Gelbe, braune, helle trockene Flecken in der Blattmitte sowie helle bis ausgebleichte Wedel, werden durch zu viel Sonne verursacht (Bild rechts).

Bergpalme braune Blätter

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