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Phlebodium aureum

Goldtüpfelfarn

Phlebodium ist eine Gattung aus der Familie der Tüpfelfarngewächse (Polypodiaceae). Ihr werden ungefähr 4 Arten zugerechnet, die im subtropischen und tropischen Amerika heimisch sind.

Als Zimmerpflanze bekannt ist davon nur der Goldtüpfelfarn (Phlebodium aureum). Von ihm werden verschiedene Formen angeboten, zum Beispiel mit gefransten Blättern.

In seinem natürlichen Lebensraum wächst er epiphytisch – auf Bäumen sitzend. Im Handel sind zumeist Jungpflanzen zu finden, bei ausgewachsenen Exemplaren können die Wedel bis zu einem Meter lang werden.

Phlebodium aureum

Pflege
  1. Standort: hell, Morgen-, Abend-, Wintersonne
  2. Gießen: antrocknen lassen
  3. Düngen: halb konzentriert (April-September)
  4. Substrat: Blumenerde, Orchideensubstrat
  5. Temperatur: Zimmertemperatur ganzjährig, oder bei 15 °C überwintern

Auch wenn er zu den Epiphyten zählt, der Goldtüpfelfarn lässt sich gut in handelsüblicher Blumenerde kultivieren. Lockere Mischungen mit Tongranulat oder Orchideensubstrat eignen sich ebenfalls.

Wichtig bei der Pflege in Erde ist, dass sie zwischen den Wassergaben gut antrocknen darf. Staunässe führt zu Wurzelfäule.

Als Standort passt ein helles Plätzchen mit Morgen-, Abend- und Wintersonne. Die pralle Mittagssonne des Sommers kann zum Ausbleichen der Blätter führen, sollte aber vertragen werden, wenn der Topf während dieser Zeit mit einem Mindestabstand von 50 Zentimetern hinter dem Fenster steht.

Phlebodium aureum lässt sich ganzjährig bei Zimmertemperatur pflegen und verträgt kurzzeitig Temperaturen von 10 °C, zum Überwintern sind 15 °C aber besser.

Goldtüpfelfarn

Wie viele andere Epiphyten auch, muss Phlebodium aureum in seinem natürlichen Lebensraum mit wenig Nährstoffen zurechtkommen.

Wird er in Erde kultiviert, dann kann man sich mit dem Düngen mindestens bis 2 Jahre nach dem Umtopfen Zeit lassen.

Es reichen 4- bis 8-wöchige Gaben mit flüssigem Grünpflanzen- oder Kakteendünger in der halben Konzentration von April bis September.

Vermehren

Vermehren lässt sich der Goldtüpfelfarn durch Sporen, die bei adulten (ausgewachsenen) Pflanzen an den Blattunterseiten erscheinen.

Einfacher ist aber das Teilen des Rhizoms, zum Beispiel beim Umtopfen im Frühjahr.

Zimmerpflanzen Pflege:

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