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Musa acuminata

Banane, Bananenbaum, Bananenpalme

Musa acuminata ist eine ursprünglich aus dem tropischen Südostasien stammende, formenreiche Art. Von ihr gibt es 8 Unterarten und einige durch Züchtung entstandene Sorten. Sie wird unter anderem für die Gewinnung von Kochbananen angebaut.

Die im Volksmund geläufigen Bezeichnungen Bananenbaum oder Bananenpalme sind falsch. Botanisch eingeordnet ist die Gattung Musa in die Familie der Bananengewächse (Musaceae). Entfernt verwandtschaftliche Verhältnisse bestehen zu den Ingwergewächsen oder Maranten, aber nicht zu den Palmen.

Die Wuchsform von Bananen mag zwar auf den ersten Blick an Bäume erinnern, sie bilden jedoch nur einen Scheinstamm, der aus den Blattstielen besteht und nicht verholzt.

Musa acuminata

Musa acuminata „Dwarf Cavendish“

Die Banane kann mehrere Meter hoch werden. Für die Kultur im Zimmer werden kleine Sorten angeboten, wie die oben gezeigte „Dwarf Cavendish“ oder „Super Dwarf „Cavendish“. Sie bringen es in der Höhe auf „nur“ 1 bis 2 Meter.

Im Handel sind gelegentlich 10 bis 20 Zentimeter hohe Sämlinge zu finden. Sie bleiben nicht lange so klein. Wenn die Bedingungen stimmen, können sie nach einem Jahr über einen Meter hoch sein. Musa acuminata wächst auch in die Breite, da sie fleißig Tochterpflanzen ausbildet.

Pflege
  1. Standort: hell bis vollsonnig
  2. Substrat: Blumenerde, Kübelpflanzenerde
  3. Gießen: an- aber nicht austrocknen lassen, keine Staunässe
  4. Düngen: von April bis September
  5. Temperatur: Zimmertemperatur ganzjährig oder bei 10-15 °C überwintern
  6. Vermehren: Samen, Teilung des Rhizoms

Der Standort sollte ganzjährig hell bis vollsonnig sein. Auch die Mittagssonne des Sommers wird vertragen.

Übersommern kann man die Banane im Garten oder auf dem Balkon. Sobald sich die Temperaturen dauerhaft bei 5 bis 10 °C einpendeln, kommt sie wieder ins Haus.

An die nicht mehr durch ein Fenster gefilterte Sonne muss sie nach und nach gewöhnt werden. Ideal ist ein windgeschützer Standort, da ihre Blätter leicht einreissen.

Als Substrat eignen sich handelsübliche Mischungen für Zimmer- oder Kübelpflanzen. Die kann man, zum Schutz vor Durchnässung, mit Tongranulat im Verhältnis 3:1 mischen.

Vor allem während der heißen Sommerwochen kann der Wasserbedarf hoch sein. Zwischen den Wassergaben lässt man die Erde an-, aber nicht austrocknen.

Staunässe wird nicht vertragen und führt zum Verfaulen des Wurzelstocks. Ablaufendes Wasser darf nicht regelmäßig im Untersetzer oder Übertopf stehen bleiben und wenn, dann nur für ein paar Stunden.

Das Austrocknen des Topfballens gilt es ebenfalls zu vermeiden. Es schwächt die Banane und macht sie anfällig für Spinnmilben oder andere Plagegeister.

Wie häufig und in welcher Konzentration gedüngt wird, ist auch eine Platzfrage. Wer nicht möchte, dass Musa acuminata schnell wächst, düngt sparsam. Ab dem ersten Jahr nach dem Kauf oder Umtopfen, reichen von April bis September monatliche Gaben mit Flüssigdünger. Oder es werden im Frühjahr und Sommer Stäbchen in den Topf gesteckt.

Überwintern

Überwintern kann man bei Zimmertemperatur oder kühl, zwischen 10 und 15 °C. Die Erde wird, auch am warmen Standort, nur mäßig feucht gehalten, sodass die Banane ihr Wachstum einstellt. Austrocknen darf sie aber auch jetzt nicht.

Der Befall mit Spinnmilben lässt sich, wenn auf Chemie verzichtet werden soll, durch regelmäßiges Besprühen eindämmen, aber leider nicht verhindern.

Vermehren

Es ist die Vermehrung durch im Fachhandel erhältliche Samen oder das Abtrennen von Tochterpflanzen möglich.

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