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Hibiscus rosa-sinensis

Zimmer-Hibiskus, Chinesischer Roseneibisch

Die genaue Herkunft des als Zimmer-Hibiskus bekannten Hibiscus rosa-sinensis scheint sich nicht mehr klären zu lassen. Angeblich soll er aus Ostasien, dem subtropischen China stammen.

Der Hibiskus wächst strauchförmig und kann mehrere Meter hoch werden. Durch regelmäßige Schnitte lässt er sich klein halten. Es sind viele Sorten in allen nur erdenklichen Blütenfarben zu erhalten. Die Blütezeit erstreckt sich von März bis Oktober.

Hibiscus rosa-sinensis

Pflege
  1. Standort: voll- bis teilsonnig
  2. Substrat: Blumenerde, Kübelpflanzenerde, pur oder mit Tongranulat
  3. Gießen: an- aber nicht austrocknen lassen
  4. Düngen: alle 2 bis 4 Wochen von April bis September
  5. Temperatur: Zimmertemperatur ganzjährig oder bei 10 bis 15 °C überwintern
  6. Vermehren: Stecklinge

Standort: Wenn er üppig blühen soll, benötigt der Hibiskus einen sonnigen Standort. Er verträgt auch Halbschatten, zeigt sich dort aber blühfaul.

Übersommert werden kann an einem vor Regen und Wind geschützten Standort auf dem Balkon oder im Garten. An die direkte und nicht mehr durch Glas gefilterte Sonne, muss er nach jedem Winter wieder langsam gewöhnt werden.

Substrat: Zum Einsatz kommen können handelsübliche Mischungen für Zimmer- oder Kübelpflanzen. Entweder pur oder aufgelockert mit Sand und/oder Tongranulat im Verhältnis 3:1.

Gießen: Die Erde lässt man zwischen den Wassergaben an-, aber nicht austrocknen. Weder Staunässe noch Ballentrockenheit werden vertragen.

Düngen: Flüssigdünger kann von April bis September jede 2. oder 4. Woche verabreicht werden. Die ersten 6 Monate nach dem Kauf oder Umtopfen ist keine Düngung erforderlich.

Überwintern: Hibiscus rosa-sinensis verträgt es gut, wenn er zwischen 10 und 15 °C überwintert wird. Zu kalt darf der Winterstandort nicht sein.

Das durchkultivieren in der geheizten Wohnung ist möglich, führt aber häufig zum Befall mit Spinnmilben, Woll- oder Schildläusen.

Hibiskus

Knospen oder Blüten werden abgeworfen: Mögliche Ursachen dafür sind zum Beispiel Standortwechsel, vor allem nach dem Kauf, Staunässe oder Ballentrockenheit.

Vermehren

Der Hibiskus lässt sich mit Stecklingen vermehren. Sie kommen sofort nach dem Schnitt in feuchte Erde. Zum Bewurzeln sind Temperaturen um 25 °C ideal.

Weitere Malvengewächse

Die Malvengewächse (Malvaceae) sind eine große Pflanzenfamilie, mit mehr als 200 Gattungen und so populären Arten wie den Linden oder der Baumwolle.

Für die Kultur im Garten kann ich die Newbiscus-Sorten empfehlen. Sie sind bei uns winterhart und ihre Blüten können Durchmesser von 20 Zentimetern und mehr erreichen.

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