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Radermachera sinica

Zimmeresche

Die Zimmeresche (Radermachera sinica) zählt zur Familie der Trompetenbaumgewächse (Bignoniaceae) und stammt aus Ostasien, wo sie unter anderem in China, Taiwan und Indien heimisch ist. In ihrem natürlichen Lebensraum kann sie mehrere Meter hoch werden, im Topf oder Kübel bleibt sie aber kleiner.

Im Handel werden zumeist Jungpflanzen angeboten, die sich, wenn sie regelmäßig zurückgeschnitten werden, gut im Topf kultivieren lassen. Wer ausreichend Platz hat, kann sie im Kübel zu einer Solitärpflanze aufziehen.

Radermachera sinica

Pflege
  1. Standort: absonnig, Morgen-, Abend- & Wintersonne
  2. Gießen: gleichmäßig feucht
  3. Dünger: halbkonzentriert, Grünpflanzendünger monatlich, Stäbchen
  4. Substrat: Blumenderde
  5. Temperatur: Zimmertemperatur ganzjährig oder bei 12-16 °C überwintern
  6. Vermehrung: Stecklinge

Ideal ist ein absonniger Standort, also ein helles Plätzchen mit Morgen-, Abend- und Wintersonne. Die Sommermittagssonne wird auch vertragen, dann sollte der Topf oder Kübel aber mit einem Mindestabstand von 50 Zentimetern hinter dem Fenster stehen.

Pflanzen kann man die Zimmeresche in handelsübliche Blumenerde.

Im Sommer wird das Substrat gleichmäßig bis mäßig feucht gehalten. Es darf zwischen den Wassergaben an-, aber nicht ganz austrocknen. Bei Ballentrockenheit neigt Radermachera sinica zum Abwerfen der Blätter. Staunässe mag sie ebenfalls nicht, sie kann zum Verfaulen der Wurzeln führen.

Zum Düngen eignen sich Flüssig- oder Langzeitdünger, wie zum Beispiel Stäbchen. Im ersten Jahr nach dem Umtopfen oder wenn jährlich umgetopft wird, ist keine Düngung erforderlich. Pflanzen, die schon länger in der selben Erde wachsen, kann die flüssige Variante von April bis September monatlich, in der halben bis vollen Konzentration verabreicht werden.

Der Langzeitdünger wird im Frühjahr gegeben, mit einer Nachdüngung im Sommer.

Zimmeresche

Überwintern

Im Winter mag es die Zimmeresche nicht ganz so warm, dann passt ein Standort mit Temperaturen zwischen 12 und 16 °C. Jetzt werden die Wassergaben reduziert, man gießt nur soviel, dass die Erde nicht austrocknet.

Vermehren

Die Vermehrung kann durch Stecklinge erfolgen, die zum Beispiel beim Rückschnitt im Frühjahr anfallen. Sie werden am besten direkt in feuchte Erde gesteckt.

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