Centella asiatica

Indischer Wassernabel

Indischer Wassernabel, Asiatischer Wassernabel

Der Indische Wassernabel (Centella asiatica) ist keine Wasserpflanze, besiedelt aber feuchte bis sumpfige Regionen. In China und Indien wird er als Heilpflanze verwendet, ihm werden unter anderem verjüngende Eigenschaften zugeschrieben. Er wächst kriechend, seine Triebe können mehrere Meter lang werden.

Zu erhalten ist er im Kräuterhandel, wo er unter dem Namen Gotu Kola vertrieben wird.

Centella asiatica

Pflege
  • Standort: Sonnig bis halbschattig
  • Substrat: Gemüseerde, mineralische Mischungen mit Akadama und Lavakies
  • Gießen: Gleichmäßig feucht bis nass, verträgt Staunässe, nicht austrocknen lassen
  • Düngen: Jede 4. bis 8. Woche von April bis September mit organischem Flüssigdünger
  • Temperatur: Zimmertemperatur ganzjährig oder bei 10 bis 15 °C überwintern, nicht für längere Zeit unter 5 °C
  • Vermehrung: Ausläufer, Stecklinge

Standort

Der Standort darf sonnig bis halbschattig sein, allerdings sollte der Topf nicht der heißen Sommersonne ausgesetzt werden, da das Substrat dort schnell austrocknen kann.

Das Übersommern im Garten oder auf dem Balkon ist möglich.

Gotu Kola

Gotu Kola

Substrat

Wird Gotu Kola als Gemüsepflanze angebaut, dann eignen sich humose Mischungen, also Kräuter- oder Gemüseerden. Sie enthalten ausreichend Nährstoffe, wurden zumeist organisch vorgedüngt, sodass regelmäßig Blätter geerntet werden können. Diese Substrate dürfen aber nicht dauerhaft unter Wasser stehen, sie faulen und riechen sonst übel.

Weniger Aufwand bereitet die sumpfige Kultur in Übertöpfen ohne Abzugsloch. Hierfür eignen sich Mischungen aus Akadama, Bimskies und Lavakies.

Tigergras

Gießen

Humose Gemüsesubstrate sollten nicht ständig mit Wasser bedeckt sein. Sie werden nur gleichmäßig feucht gehalten, es darf aber Wasser im Untersetzer stehen. Das Austrocknen des Topfballens wird nicht vertragen.

Düngen

Centella asiatica kann von April bis September jede 4. bis 8. Woche organischen Flüssigdünger erhalten. Wird er sumpfig kultiviert, sollten nur wenige Tröpfchen in das Wasser kommen, denn dieser Dünger neigt zum Gären.

Asiatischer Wassernabel

Temperatur

Zimmertemperatur ganzjährig wird gut vertragen, es ist aber auch das kühle bis temperierte Überwintern bei 10 bis 15 °C möglich.

Vermehren

Die Anzucht aus Stecklingen ist einfach, sie bewurzeln in wenigen Tagen. Es können Triebteile mit je einem Blatt verwendet werden.

Steckbrief
  • Botanischer Name: Centella asiatica
  • Deutsche(r) Name(n): Indischer Wassernabel, Asiatischer Wassernabel, Gotu Kola, Tigergras
  • Familie: Doldenblütler (Apiaceae)
  • Verbreitungsgebiet: Afrika, Asien, Australien, Südamerika, pazifische Inseln
  • Sonstige Informationen: k. A.

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